Demografie;Wie bekommen wir Menschen in die Stadt;Infrastruktur;Bezahlbarer Wohnraum;Internetanbindung;Jugend
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Demografie
Folgen/Maßnahmen
 
Entwicklung der Einwohnerzahl aus dem Gutachten von Tilman Häusser Sept. 2011
Von 2005 bis 2010 nahmen alle Altersgruppen ab, außer der Gruppe 75 plus. In der Hochrechnung bestätigt sich dieser Trend.
Wir haben es immer mehr mit älteren Menschen zu tun. Familien, in der Mehrheit einkommensstärkere ziehen weg – mit jedem fortziehenden Einwohner gehen Steuern verloren. 
 
Folgen:
 
Die Infrastruktur (Strom, Wasser, Bildung, ärztliche Versorgung) muss für weniger Menschen zur Verfügung gestellt werden. Höhere Ausgaben kommen auf die Bevölkerung zu, die teilweise von Einkommensschwächeren nicht bezahlt werden können und über die Sozialausgaben der Stadt bezahlt werden müssen. Auf der anderen Seite sollten Anreize geschaffen werden, dass Familien in die Stadt kommen und auch in der Stadt wohnen. In einem guten sozialen Umfeld von Familie entstehen private Beziehungen und soziale Kontakte. 
 
Tuttlingen hat sehr gute Arbeitsplätze mit zum Teil sehr hoher Entlohnung. Es arbeiten viele Menschen hier, wohnen jedoch nicht in Tuttlingen - dadurch 14000 Einpendler mit hoher Verkehrsbelastung täglich - und verbringen Ihre Freizeit nicht in der Stadt. Außer am Freitag ist die Innenstadt wie ausgestorben. Die Einwohner sind ohne Auto nicht flexibel (Arzt, Bildung, Einkaufen), der Nahverkehr bringt kaum Erleichterung. Hinzu kommen Parkplatzprobleme. Es fehlen Angebote in der Innenstadt, die zum Schlendern und Verweilen einladen. Das Einkaufverhalten der Menschen hat sich geändert und es fehlt das Verständnis bzw. Einsichten, dass, wenn nichts gekauft wird, die Geschäfte sich nicht halten können - schlendern fällt dann aus. 
 
Maßnahmen:
 
Wohnen/bezahlbarer Wohnraum
 
Sozialer Wohnungsbau in der Stadt fördern, familienfreundlich für junge Familien und für ältere Menschen, barrierefrei und altersgerecht, evtl. Mehrgenerationenhäuser, Wohnmöglichkeit auch bei Behinderung
Mehr Wettbewerber / Baugesellschaften Baumöglichkeiten geben, Konkurrenz belebt das Geschäft
Zuschuss für Altbausanierung
Auf Hausbesitzer zugehen, ob renoviert werden könnte
Bevölkerung an der Strom / Wassererzeugung beteiligen, dann evtl. Reduzierung der Kosten für die Beteiligten
 
Infrastruktur
 
Fahrmöglichkeiten Einkaufen, Arzt, 
Serviceangebot Anlieferung des Einkaufs
Dienstleistungsangebot für Arbeitende und ältere Menschen, z. B. Bügeln, Waschen
Projekte Alt und Jung  / Junge Menschen helfen älteren Menschen und umgekehrt (Einrichtung einer Vermittlungsbörse)
Gehwegübergänge absenken – für Kinderwagen und Rollstuhl –
Aufwertung des Stadtparks, damit sich auch Jugendliche dort treffen können (abends halten sich nur Obdachlose dort auf) 
Absenkung der Parkgebühren, evtl. 1. und 2. Stunde frei, oder eine Vergünstigung bei Stadtwerkskunde, Einkauf 
Saubere Innenstadt – Einwohner unserer Stadt auffordern, informieren, dass alle eine saubere Stadt gerne hätten, Flyer in allen in der Stadt vertretenden Sprachen an alle Haushalte verteilen, Mülltonnen aus dem Gehweg räumen, mehr Ständer für Hundekotbeutel, Taubenproblem
Sichere Innenstadt 
Medizinische Versorgung
Seniorenhaus ausbauen
Kinderspielehaus mit Angeboten für Kinder (Schlechtwetter) gegen Eintritt evtl. mit Café für die Eltern (evtl. alte Fabrik oder Häuser in der Stadt ausfindig machen)
 
Kinder und Jugend
 
Ausbau der Kindergartenöffnungszeiten bis mind. 16:00 Uhr. Die Zeiten 7:30 Uhr bis 13:45 Uhr sind nicht arbeitsfreundlich - Vereinbarkeit Familie und Beruf -
Ganztagsbetreuung der Schüler 
Innenstadt familienfreundlicher gestalten, mehr Spielmöglichkeiten in der Fußgängerzone für Kinder - mit weichem Untergrund - Sitzmöglichkeiten (Nachteil nachts)
Begegnungsmöglichkeiten für junge und ältere Menschen, z.B. für eine bestimmte Gruppe junger Menschen gibt es das Jukuz, Tuttila ist eine sehr gute Einrichtung (freitags und samstags) die Altersgruppe 15 – 18 Jahre - Oberstufe Gymnasium hat kein Treff - Jugend Café?
Disko für die Jugend
Stärken der Jugendlichen fördern
Vorstellung von Mitgliedern des Gemeinderats bei Jugendlichen, Arbeit und Ziele des GM in TUT erklären. 
Bei der Ausbildungsbörse sollten auch Betriebe gewonnen werden, die nicht zur Medizintechnik gehören. 
 
Internetanbindung und Verkehr
 
Internetanbindung – Ausbau Breitband
Bahn – besseren Anschluss an Fernzüge
Entsprechende Dienste am Bahnhof bei Ankunft der Züge (Taxi, Omnibus)
 
Bürgerbeteiligung/Information
 
Die Bevölkerung sollte besser informiert und in die Entscheidungen eingebunden werden. Rechte und Pflichten müssen besser kommuniziert und erklärt werden.
 

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